Jahrbuch 2026
Jan Mommert

Das UFO ist gelandet

Junge Oper Urban, das mobile Klanglabor

Das UFO ist gelandet – Konzert zur Eröffnung © Jan Liesegang - raumlaborberlin

Das UFO ist gelandet – Konzert zur Eröffnung © Jan Liesegang - raumlaborberlin

Grundriss © raumlaborberlin

Grundriss © raumlaborberlin

Vogelperspektive der Jungen Oper Urban im Stadtraum © Christian von der Heide

Vogelperspektive der Jungen Oper Urban im Stadtraum © Christian von der Heide

Transportkonzept © raumlabor und EiSat GmbH

Transportkonzept © raumlabor und EiSat GmbH

Das mobile Klanglabor der Jungen Oper Urban ist wandelbare Kulturarchitektur, die Musiktheater als Experiment in den urbanen Alltag bringt. Als temporärer Infrastrukturbau verbindet das Projekt architektonische, akustische und soziale Anforderungen in einer hochflexiblen Konstruktion. Um eine zentrale oktagonale Spielstätte gruppieren sich variabel anordenbare Module wie Eingangsbereiche, Technikräume, Sitznischen, eine Raumblase oder ein akustisches Horn. So reagiert das System auf unterschiedliche Orte und Nutzungsszenarien.

Die reflektierende Hülle und die gefaltete Dachgeometrie erweitern das akustisch wirksame Raumvolumen und unterstützen die Klangverteilung. Alle Bauteile sind mobil, kompakt transportierbar und ohne Fundament einsetzbar. Konventionelle Holz-, Stahl- und Aluminiumkonstruktionen werden mit Leichtbau-, Membran- und Containerelementen kombiniert. Das Projekt zeigt, wie Baukultur durch temporäre Architektur zugänglich, niedrigschwellig und stadträumlich wirksam werden kann.

Objekt

Opernhaus – Junge Oper Urban, mobiles Klanglabor

Standort

Düsseldorf, Duisburg und weitere

Bauzeit

2022

Bauherr

Deutsche Oper am Rhein Duisburg Düsseldorf gGmbH

Ingenieure + Architekten

EiSat GmbH, Berlin (Tragwerk); raumlaborberlin (Architektur)

Auszeichnungen

Ingenieurbaukunst 2026

GPS

51.1456337, 6.901043