Pop-Up-Ausstellung Ingenieurbaukunst
10. und 11. Juni beim Konvent der Baukultur
Die Pop-up-Ausstellung Ingenieurbaukunst zeigt anhand ausgewählter Beispiele aus aktuellen Jahrbüchern Ingenieurbaukunst – Made in Germany sowohl die technische Leistungsfähigkeit als auch die gestalterische Kraft des deutschen Ingenieurbaus. Präsentiert werden innovative Projekte von Ingenieurinnen und Ingenieuren aus Deutschland – vom Brücken- und Hochbau über weitspannende Hallen bis hin zu Infrastrukturbauten und spektakulären Sonderkonstruktionen.
Die Bauwerke stehen für eine Ingenieurkunst, die über Funktion und Zweckmäßigkeit hinausgeht. Sie verbinden technische Präzision, konstruktive Effizienz und nachhaltige Konzepte mit gestalterischem Anspruch. In enger Zusammenarbeit mit Architektur, Städtebau und weiteren Disziplinen entstehen Bauwerke, die Räume prägen, Orte definieren und die Gestaltqualität unserer gebauten Umwelt dauerhaft definieren.
Die Ausstellung macht sichtbar, welchen Beitrag Ingenieurinnen und Ingenieure zur Baukultur leisten: Sie prägen Stadt- und Landschaftsbilder für Jahrzehnte, schaffen langlebige Infrastrukturen und entwickeln zukunftsfähige Antworten auf gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Herausforderungen unserer Zeit. Deutlich wird dabei: Ingenieure sind Problemlöser UND Mitgestalter unserer gebauten Kultur. Denn „die Baukunst ist unteilbar“ – wie es der Ingenieur Jörg Schlaich einst treffend formulierte und die Ausstellung heute en passant vermittelt.
Ingenieurbaukunst ist die kreative Synthese von Form und Struktur. Im Zusammenspiel von Material, Konstruktion und Funktion entsteht so nachhaltige Baukultur als tragende Grundlage unserer Gesellschaft. Die Pop-up-Ausstellung lädt dazu ein, Ingenieurbaukunst als selbstverständlichen und unverzichtbaren Teil unserer Baukultur wahrzunehmen – und wertzuschätzen.
Im Rahmen der Pop-Up-Ausstellung sind die Teilnehmenden herzlich eingeladen, beim offenen Treffen des Netzwerks Ingenieur Kommunikation (NIK) am 10. Juni um 17:15 Uhr miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen. Am 11. Juni um 13:15 Uhr bietet das** ingenieur_innen treffen **eine weitere Gelegenheit zum Austausch, Kennenlernen und Netzwerken.
Die Ausstellung ist in Kooperation zwischen der Bundesingenieurkammer, dem Verlag Ernst & Sohn und der Bundesstiftung Baukultur entstanden.
Ingenieurbaukunst der Stadt
Das Symposium Ingenieurbaukunst – Design for Construction betrachtet die Zukunft des Planens und Bauens mit spektakulären Projekten, innovativen Entwicklungen und neuen Umsetzungskonzepten ganzheitlich. Grundlage ist das Jahrbuch Ingenieurbaukunst.
Im Mittelpunkt des Symposiums stand die Ingenieurbaukunst in Entwurf, Tragwerksplanung und Bauausführung – immer in enger Kooperation mit Architekt:innen und Baufirmen. Ausgehend von außergewöhnlichen aktuellen Bauprojekten werden Zukunftsthemen für das Bauen diskutiert.
Kernthema des siebten Symposiums #7_IngD4C war die Ingenieurbaukunst der Stadt. Dabei ging es um Themen wie Umbaukultur, Urban Mining, serielles Bauen, blau-grüne Infrastruktur, Biodiversität oder Klimaanpassung, so dass wir heute und auch künftig ein gutes Leben in der Stadt im Einklang mit der Natur und den planetaren Grenzen führen können. Zusammen mit aktuellen Projekten von Ingenieur:innen aus Deutschland wurden weitere bekannte Diskutanten den Dialog der Baubranche zu den Zukunftsfragen bereichert und das Publikum einbezogen. Das 7. Symposium Ingenieurbaukunst – Design for Construction fand 2025 in Hamburg statt.
Wissenschaft und Baukunst sind unsere Grundlagen. Nachhaltigkeit muss unser Ziel sein. Gemeinsam gestalten wir unsere Zukunft. Was ist heute schon möglich und wohin werden uns zukünftige Entwicklungen führen?
Das achte Symposium Ingenieurbaukunst findet am 26. November 2026 in Stuttgart statt. Folgen Sie uns um darüber informiert zu bleiben: LinkedIn / Facebook













